Es gibt wenige Bereiche, die so energieintensiv sind wie Wohnen und Bauen. Deshalb versucht Permakultur, den ökologischen Fußabdruck und den Energieverbrauch beim Bauen möglichst gering zu halten und Materialien zu verwenden, die nicht als Sondermüll entsorgt werden müssen, sondern möglichst wiederverwendet werden können. Dabei werden oft gebrauchte Materialien verwendet und nachwachsende oder natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm, Stroh, Stein.

Hinzu kommt: allein durch eine genaue Planung der Größe der Wohnfläche kann schon viel an Geld und Energie gespart werden, die Wärme- und Energieversorgung sollte nachhaltig sein, die Versorgung und Entsorgung, sowie Mobilität sollte geringe Kosten, Energie und Infrastruktur benötigen. Dies ist mit sinnvoller Planung des Wohnortes möglich.

Ein Ur-Permakultur-Aspekt ist, dass Wohnungen, falls irgenwie möglich, auch der Nahrungsmittelvesrorgung dienen sollen.

Vermieden werden sollte eine höhere Verschuldung, um nicht auf Jahre oder Jahrzehnte von der Erreichung eines hohen Einkommens abhängig zu bleiben. Verschuldung ist einer der Gründe für familiäre Probleme und ein „Leben im Hamsterrad“. Permakultur und Transition wollen einen Wandel, der ein freies und glückliches Leben für den Einzelnen und für Familien ermöglicht. Schuldenfreiheit ist ein wichtiger Baustein dafür.

Die vielfältigen Aspekte des Themas Bauen werden immer wieder in Forschungsprojekte einfließen. Ein Projekt, das mehrere Unterthemen gleichzeitig streift ist der Bau der Tsunami-Kapsel in den Pfingstferien 2012.

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