Vorstellung des Instituts

 

„Forschungsinstitut für Permakultur und Transition“

Das Forschungsinstitut  wurde im März 2010 von den Dipl. Permakultur-Designern Jochen Koller und Erwin Zachl initiiert und am 5. Februar 2011 von Jochen Koller, Britta Herreiner, Trixi Isermann und Erwin Zachl gegründet. Es ist dezentral organisiert.

Die genannten Personen waren die Initiativgruppe, die Mitarbeit im Institut ist dynamisch geplant,so dass eine Vielzahl von Personen (vielleicht auch Du lieber Leser?) mitarbeiten können und sollen. Inzwischen sind weitere Personen aus Norwegen, Österreich und Deutschland hinzugekommen (s. unter der Unterrubrik „Team“ ).

Bezug nehmend auf die Kernaussage des Weltagrarberichts „weiter wie bisher ist keine Option“,versucht das Institut Forschung für dauerhafte, zukunftsfähige Landwirtschaft und Kultur (Permakultur) und einen positiv gestalteten Wandel/Übergang (Transition) durchzuführen.

Ziel ist es, Alternativen zu den bestehenden unnachhaltigen Systemen den Menschen und Gemeinschaften zunächst im deutschsprachigen Raum, später weltweit zur Verfügung zu stellen.

Das Forschungsinstitut ist von Anfang an als offenes Institut konzipiert, das den Kontakt und die Zusammenarbeit mit möglichst vielen Menschen und Organisationen sucht, um zum einen das kollektive Wissen und Können aus Praxis und Lehre zusammenzuführen, zum anderen eine möglichst große Zahl von Menschen und Organisationen zu erreichen, die die Forschungsergebnisse auch in ihre Praxis integrieren.

Das Forschungsinstitut soll Beitrag zu einer Kultur leisten, die auf lokaler und regionaler Resilienz (= Widerstands-fähigkeit bei schockhaften Ereignissen wie Ölkrisen, Unwettern, Zusammenbruch des Geldsystems u.a.) aufbaut.

Dazu wählen wir eine Doppelstrategie:

Internationale Vernetzung und Regionaler Ansatz. Ein Produkt des Regionalen Ansatzes ist die Schaffung der Zeitschrift „Nachhaltiges Allgäu“ und die Einrichtung des 1. Humussphären-und Permakulturmuseum, dem Humuseum. im Allgäu. Dabei kooperieren wir mit dem „PIA Förderverein für nachhaltiges Wirtschaften Allgäu e.V.“. Schwerpunkt der Forschung sind Möglichkeiten, die nicht auf Großtechnologien beruhen,sondern von sehr vielen Menschen unmittelbar eingesetzt werden können.

Die Forschung beschäftigt sich dabei mit allen Bereichen von Permakultur und Transition und beruht sowohl auf Erkenntnissen traditioneller Kulturen, als auch der Arbeit der Begründer der Permakultur, Bill Mollison (Alternativer Nobelpreis 1981) und David Holmgren,sowie Masanobu Fukuoka und dem Begründer der Transition-Towns Bewegung, Rob Hopkins, sowie vieler anderer Wissens-Schaffer und Praktiker.

Eine kurze Darstellung ist im beiliegenden Artikel für die Zeitschrift „OYA“ zu sehen

Darstellung OYA 8 2011